Die Handballerinnen der SG Zweibrücken ließen am Samstag gegen die HF Köllertal nichts anbrennen. Mit einem Start-Ziel-Sieg ließen sie zu keiner Zeit Zweifel daran, wer heute die Überhand haben sollte und gewannen am Ende mehr als deutlich mit 39:13. Beste Werferin der Zweibrückerinnen war Lejla Carkadzija, die fünf von fünf Siebenmeter verwandelte und zusätzlich drei Feldtore beisteuerte.
Oberliga Saar · Samstag, 24.10.2026
39:13
SG Zweibrücken – HF Köllertal
Halbzeit 19:4 · Beste Werferin: Lejla Carkadzija 8/5
„Das war heute von Anfang bis Ende wirklich ein starkes Spiel von uns. Köllertal musste natürlich ohne Yuliya Kucerova, auf eine absolute Unterschiedsspielerin verzichten. Dennoch ist so ein Ergebnis nur mit einer sehr guten Leistung möglich, und die haben wir heute gezeigt.“
Rüdiger Lydorf, Trainer der SG Zweibrücken
Klares Übergewicht von Beginn an
Von Beginn an schafften die Löwinnen klare Verhältnisse. Anna Sommer machte direkt Tempo über die linke Außenseite und erzielte die ersten beiden Treffer für die Löwinnen. Becky Gerlach zog gleich nach und erhöhte mit einem Doppeltreffer zum 4:1 (6. Spielminute). Doch auch der Rest des SG-Teams knüpfte beflügelt vom guten Start an die Leistung an. Aus einer bockstarken Abwehr heraus, erkämpften sich die Rosenstädterinnen einen Ball nach dem anderen und fanden vorne flexible Lösungen gegen den Köllertaler Deckungsverband. So schafften sie es immer wieder andere Spielerinnen in gute Wurfpositionen zu bringen und ihre Führung weiter zu erhöhen. Nach einer viertel Stunde traf Anna Sommer bereits zum 10:2 und fünf Minuten später sogar zum 15:3. Auch nach einer Manndeckung gegen Becky Gerlach, hatten die Löwinnen die passenden Antworten parat und ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Erfolgsrezept des jetzt schon deutlichen Ergebnisses blieb aber dennoch weiter die Defensive der Zweibrückerinnen. Am Ende der ersten Hälfte standen lediglich vier Gegentreffer auf dem Gästekonto (19:4, Halbzeitstand).
Kurz unkonzentriert, dann Vollgas
Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gäste aus Köllertal zunächst besser in die Partie. In den ersten zehn Minuten erzielten sie bereits mehr Tore wie zuvor in der gesamten ersten Halbzeit (26:10; 40. Minute). Nach der kurzen von einigen Unkonzentriertheiten geprägten Phase, fanden die Hausherrinnen aber schnell wieder zu ihrer Leistung des ersten Durchgangs zurück und machten die Abwehr wieder dicht. Bis zum Abpfiff ließen sie nur noch drei Gegentore zu und erhöhten selbst auf das 39:13 Endergebnis. Lediglich das 40. Tor blieb den Zweibrückerinnen trotz mehrerer Einwurfmöglichkeiten verwehrt.
„Wir konnten heute viel durchwechseln und unterschiedliche Konstellationen austesten. Aber egal wer auf der Platte stand, hat seine Leistung gebracht und seinen Teil zum Sieg und dem deutlichen Ergebnis beigetragen. Das war wirklich eine geschlossene Mannschaftsleistung heute“, zeigt sich Lydorf stolz auf das gesamte Team.
Für die SG Zweibrücken spielten
Tor: Clara Drumm und Leonie Hoffmann
Feld: Lejla Carkadzija 8/5, Lea Bullacher 6, Anna Sommer 5, Charlotte Krauß 4, Emma Wenzel 2, Vera Jänicke 2, Teresa Wenzel 2, Klara Wenzel 2, Celine Jag 2, Becky Gerlach 3, Jasmin Ruffing 1
Siebenmeter: 5/5 – 2/2 | Zeitstrafen: 1/3 | Schiedsrichter: Veith/Osbild






















