SG-Frauen unterliegen im Topspiel

HSG Marpingen/ Alsweiler 2 - SG SV 64/ VT Zweibrücken 24:19 (12:9)

Auch im zweiten Auswärtsspiel mussten die Handballerinnen der SG SV 64/ VT Zweibrücken am Samstag ohne Punkte im Gepäck die Heimfahrt antreten. Gegen die Regionalligareserve der HSG Marpingen/ Alsweiler verloren sie mit 24:19. Beste Torschützin der Rosenstädterinnen war Vera Jänicke mit fünf Treffern.

Von Beginn an sahen die Zuschauer eine durch die Defensive geprägte Partie. Die Abwehr der Zweibrückerinnen stand sehr gut und ließ den Gastgeberinnen aus Alsweiler wenig Spielraum. Verbunden mit einer gut aufgelegten Christina Grünewald im Tor verteidigten sie ein ums andere Mal die Angriffe der Marpingerinnen. Doch so gut sie in der Abwehr ins Spiel fanden, so schwer taten sich die Gäste aus der Rosenstadt im Angriff. Die SG-Handballerinnen hatten Probleme, die richtigen Lösungen gegen die ebenfalls gut stehende Marpinger Abwehr zu finden und mussten immer wieder Ballverluste durch technische Fehler verzeichnen. So lieferten sich beide Teams bis zur 25. Spielminute einen offenen Schlagabtausch mit immer wieder wechselnder Führung. Doch fünf Minuten vor dem Pausenpfiff bekam Marpingen die Oberhand. Zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten auf Zweibrücker Seite führten zu einem 4:0-Lauf für die Hausherrinnen, mit dem sie das Spiel von einem 7:8 Rückstand zur 11:8 Führung drehten (29. Spielminute). Vera Jänicke verkürzte in der letzten Minute der ersten Halbzeit zwar nochmal auf 11:9, doch im Gegenzug konterte Tabea Mager, die normalerweise in der ersten Mannschaft der Marpinger Moskitos auf der Platte steht, wenige Sekunden später zum 12:9 Pausentreffer.

Zurück auf dem Spielfeld wollten die Löwinnen gleich wieder Präsenz zeigen, um den drei Tore Rückstand aufzuholen. Doch nach dem 12:10 Anschlusstreffer durch Lejla Carkadzija (32. Spielminute) sollte für die Zweibrückerinnen so gar nichts mehr zusammenlaufen.

Im Angriff fanden sie keine passenden Lösungen und technische Fehler am laufenden Band luden die Hausherrinnen immer wieder zu Gegenstoßtoren ein. Ganze zehn Minuten erzielten die SG-Handballerinnen kein Tor und Marpingen zog mit einem fulminanten 6:0-Lauf auf 18:10 weg (41. Spielminute).

Doch auch wenn ein möglicher Sieg im Topspiel bei diesem Spielstand in weite Ferne rückte, bewiesen die Löwinnen große Moral und Kampfgeist. In der Abwehr fanden die Zweibrückerinnen nochmal zu ihrer anfänglichen Stärke zurück und kamen auch im Angriff wieder zu besseren Abschlüssen. Mit einem 4:0 Lauf kämpften sich die 64erinnen zurück ins Spiel und zwangen so den Marpinger Trainer zu einer Auszeit (18:14; 49. Spielminute).

Für den ganz großen Turn-Around reichte es allerdings nicht. Nach ihrem Team-Time-Out erzielte Marpingen gleich drei Treffer in Folge und fällte so die Vorentscheidung zum Sieg (21:14; 52. Spielminute). Den Zweibrückerinnen blieb es nur noch Ergebniskorrektur zu betreiben und verkürzte bis zum Abpfiff noch auf 24:19.

“Es ist wirklich schade, dass wir uns heute im Angriff so schwer getan haben. Wir haben in der Abwehr heute wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt und hatten sowohl mit Christina als auch mit Leyla einen starken Rückhalt im Tor. Da hätte auf jeden Fall mehr drin sein können. Trotzdem muss man positiv erwähnen, dass sich die Mädels trotz zwischenzeitlich hohem Rückstand nicht aufgegeben und großen Kampfgeist bewiesen haben”, resümiert SG-Trainer Rüdiger Lydorf die Partie.

Jetzt haben sie die Trainingswoche Zeit um sich auf ihr nächstes Heimspiel gegen die HSG Fraulautern/ Überherrn vorzubereiten.

Es spielten:

Christina Grünewald und Leyla Semar im Tor,

Lea Bullacher 2, Lea Luga 4, Ella Hartfelder 2/2, Lucy Hilz 2, Vera Jänicke 5, Emma Klein 1, Lejla Carkadzija 2, Anna Sommer, Charlotte Krauß 1

Siebenmeter: 6/9 – 2/3, Zeitstrafen: 0:0, Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Gilcher (Köllertal)

Saarlandstr. , 66482 Zweibrücken -49 6332 91014-88 info@sgzw.de