SG-Frauen starten mit Mammutaufgabe in 2026

Nach einer dreiwöchigen Weihnachtspause starteten die Handballerinnen der SG Zweibrücken am 5. Januar mit aufgetankten Energiespeichern wieder ins Training. Mit einer zusätzlichen Einheit in Woche eins und einem Testspiel gegen den aktuellen Erstplatzierten der Pfalzliga HSG Dudenhofen/ Schifferstadt lautete das Ziel schnellstmöglich wieder in den gewohnten Rhythmus zu finden. Denn zum Beginn des neuen Jahres steht den Rosenstädterinnen gleich eine große Herausforderung bevor. Mit der Regionalligareserve der HSG Marpingen/ Alsweiler kommt nämlich der absolute Spitzenreiter und Titelaspirant nach Zweibrücken.

Marpingen bewies in der bisherigen Saison höchste Dominanz und steht mit 18:0 Punkten zurecht an der Tabellenspitze. Abgesehen vom TV Kirkel und den Zweibrückerinnen, die sich gegen die Moskitos beide mit jeweils drei Toren geschlagen geben mussten, gewannen die Marpingerinnen all ihre Partien mehr als souverän. Bei der Hälfte aller Spiele erreichten sie sogar eine Tordifferenz von über zehn Zählern. „Marpingen spielt diese Saison wirklich sehr souverän. Sie bringen viel Erfahrung mit und sind super eingespielt. Bisher haben sie wirklich sehr konstante Leistungen gezeigt und stehen auch zurecht ganz oben in der Tabelle“, weiß SG- Trainer Rüdiger Lydorf über die Qualität des kommenden Gegners. Nicht nur stellen die Saarländerinnen mit gerade einmal im Schnitt 21 Gegentreffern pro Spiel die beste Abwehr der Liga. Sie sind auch im Angriff, gerade über den Rückraum von allen Positionen extrem torgefährlich. Mit einer Mischung aus wurfgewaltigen Spielerinnen wie Joline Luther und Deborah Lux und dynamischen Eins-gegen-Eins Spielerinnen wie Christine Strässer und Lisa Maurer, stellen die HSGlerinnen einen sehr starken Angriff, den es zu stoppen gilt.

Daher ist von den Zweibrückerinnen am Samstag höchster Einsatz und Konsequenz gefordert, um die Kreise der Marpingerinnen einzudämmen. Im letzten Spiel des Jahres 2025 gelang ihnen das sehr gut. Gegen den ASC Quierschied ließen die Rosenstädterinnen lediglich 17 Gegentreffer zu und feierten zum Jahresabschluss einen Kantersieg. Daran wollen die Löwinnen im neuen Jahr anknüpfen. „Wir wissen das Marpingen ein extrem guter Gegner ist und alles perfekt zusammenlaufen muss, um gegen sie etwas Zählbares mitzunehmen. Aber wir haben ihnen auch im Hinspiel in ähnlicher Formation lange die Stirn geboten und am Ende nur knapp verloren. Daher werden wir am Wochenende alles reinhauen um ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen“, zeigt sich Lydorf zum Rückrundenstart motiviert.

Dass ein Sieg gegen die Moskitos nicht unmöglich ist, bewies nämlich bereits die DJK Oberthal vergangenes Wochenende. Trotz ihrer bisher perfekten Oberligasaison mussten sich die Marpingerinnen zum Jahresauftakt in der dritten Runde des Saarlandpokals gegen den Ligakonkurrenten aus Oberthal mit 21:27 geschlagen geben. Nach der Niederlage wird Marpingen sicherlich alles daran setzen Wiedergutmachung zu betreiben und ihren ersten Sieg in 2026 einzufahren. Was die Zweibrückerinnen dagegen anzubringen haben, zeigt sich am Samstag um 18 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle in Zweibrücken.

 

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