SG-Frauen erwischen gebrauchten Tag gegen Tabellenführer

Die Handballerinnen der SG Zweibrücken erwischten am Sonntag einen gebrauchten Tag. Gegen den Tabellenführer HSV Merzig/ Hilbringen waren die SG-Frauen chancenlos und mussten sich deutlich mit 17:30 geschlagen geben.

Nach der knappen Ein-Tor-Niederlage aus dem Hinspiel hatten sich die Rosenstädterinnen gegen Merzig einiges vorgenommen. Doch schon im Vorhinein hatten die Zweibrückerinnen mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Auch am Sonntag mussten sie wieder auf Spielmacherin Katrin Hoffmann verzichten, die schon seit mehreren Wochen mit Knieproblemen zu geplagt wird. Das machte sich im SG-Angriff bemerkbar. Die Löwinnen fanden kein Durchkommen gegen die stabile Merziger Abwehr. Nach sechs Minuten gelang Lea Bullacher per Kreisanspiel von Lea Luga das erste Tor für ihr Team (1:2; 7. Spielminute). Doch das sollte zunächst der einzige Treffer der Zweibrückerinnen bleiben. Während die Merzigerinnen, die zuvor ebenfalls Probleme mit der gut stehenden SG-Defensive hatten, jetzt nach Belieben trafen, verzweifelten die Löwinnen im eigenen Angriff nahezu. Nach einer Viertelstunde führten die Gäste mit 1:9 – ein drohendes Desaster für die Zweibrückerinnen. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit wurde der Zug zum Tor etwas besser. Auch wenn sich die Hausherrinnen weiterhin schwer taten kamen sie hin und wieder zu Torabschlüssen, bei denen sie teilweise nur durch einen Strafwurf gestoppt werden konnten, die Lejla Carkadzija sicher verwandelte. Trotz der Leistungssteigerung endete die erste Hälfte der Partie allerdings unschön. Celine Jag, die für Katrin Hoffmann auf Rückraum Mitte nachgerückt war, schlug in einem Zweikampf mit dem Gesicht auf den Hallenboden auf und musste mit Nasenbluten das Feld verlassen. Die anschließende Diagnose Nasenbeinbruch bedeutet das Saisonende für sie und ein weiterer Rückschlag für die Zweibrückerinnen.

Beim Halbzeitstand von 7:17 war auch in der Kabine klar, dass im zweiten Durchgang nachgelegt werden musste. Und tatsächlich fanden die 64erinnen nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel. Ein konzentrierteres und geduldigeres Angriffsspiel der Gastgeberinnen sorgte nicht nur für eine bessere Offensivausbeute, sondern gab ihnen auch in der Abwehr noch einmal mehr Sicherheit. Das Resultat: ein deutlich knapperes Spiel in der zweiten Hälfte. Mit einem Ergebnis von 10:13 in Durchgang zwei konnten die Zweibrückerinnen die Partie zwar versöhnlicher gestalten, mussten sich durch den schwachen Start und die personellen Mängel aber trotzdem sehr deutlich geschlagen geben.

„Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und uns jetzt darauf konzentrieren wie wir die weiteren Ausfälle von Katrin und Celine kompensieren können. Das wird sicherlich keine leichte Aufgabe, aber in den kommenden Wochen kommen Gegner auf uns zu gegen die wir nochmal punkten wollen. Dafür müssen wir jetzt im Training und in den Spielen umso härter arbeiten“, richtet SG-Trainer Rüdiger Lydorf schon den Blick in die Zukunft.

Nächste Woche gastieren die Rosenstädterinnen bei der HSG Ottweiler/ Steinbach gegen die sie das Hinspiel knapp mit einem Tor für sich entscheiden konnten.

Es spielten:

Christina Grünewald und Diana Späth im Tor;

Vera Jänicke 2, Ella Hartfelder 2, Lea Bullacher 2, Anna Sommer 1, Lejla Carkadzija 6/3, Charlotte Krauß, Emma Klein, Celine Jag, Lea Luga 4

Siebenmeter: 3/3 - 5/5; Zeitstrafen: 3 – 2; Zuschauer: k.A.

Schiedsrichter:  Lentes (Oberthal)/ Mayer (Elm-Sprengen)

Saarlandstr. , 66482 Zweibrücken -49 6332 91014-88 info@sgzw.de