Harter Kampf wird nicht belohnt

Die Handballerinnen der SG Zweibrücken zeigten sich am Wochenende im wichtigen Spiel gegen die HSG Birkenfeld/ Nohfelden von einer ganz anderen Seite. Nach ihrem Formtief in den vergangenen Partien durchliefen die Zweibrückerinnen eine deutliche Leistungssteigerung und brachten über weite Strecken eine gute Leistung auf die Platte. In einer über 60 Minuten lang spannenden Partie, lag das Glück am Ende allerdings auf der Seite der Gäste aus Birkenfeld und die Löwinnen mussten sich unglücklich mit 24:25 geschlagen geben. Beste Torschützinnen auf Zweibrücker Seite waren Ella Hartfelder mit acht Treffern (davon fünf Siebenmeter) und Lea Bullacher, die fünf Mal einnetzen konnte. 

Die Schlussphase in der Zweibrücker Westpfalzhalle hätte spannender kaum ein können. Über die gesamte zweite Hälfte hinweg legte Birkenfeld mit ein bis zwei Toren vor, Zweibrücken schaffte es aber dranzubleiben und glich immer wieder zum Unentschieden aus.  So auch in der entscheidenden Phase. Fünf Minuten vor Abpfiff erhöhte die mit neun Treffern beste Werferin des Spiels, Pauline Hahnefeld, auf 21:23. Doch Zweibrücken konterte und glich bis zur 57. Spielminute durch einen Doppelschlag von Lea Bullacher zum 23:23 aus. In der Crunchtime war also in beide Richtungen alles offen. Doch auch jetzt war es wieder Pauline Hahnefeld, die ihr Team mit einem Rückraumwurf wieder in Führung brachte (23:24; 59. Spielminute). Wieder im Angriff spielte auf Zweibrücker Seite Katrin Hoffmann ihre Qualitäten im Eins-gegen-Eins aus. Mit einer dynamischen Täuschung konnte sie nur durch ein siebenmeterwürdiges Foul gestoppt werden. Ella Hartfelder hielt dem Druck am Siebenmeterpunkt stand und verwandelte auch ihren fünften Strafwurf souverän zum 24:24 Ausgleich (60. Spielminute). 

Birkenfeld reagiert sofort mit der Auszeit, um ihre Taktik für die letzten zwanzig Sekunden zu besprechen. Nachdem es auch schon in den fünf Angriffen zuvor Hahnefeld war, die Birkenfeld zum Torerfolg brachte, war es zum Schluss auch ihr vorbehalten den Treffer zum 24:25 Sieg zu verwandeln. Die Rosenstädterinnen kamen zwar nochmal in Ballbesitz, hatten aber nicht mehr genügend Zeit, um einen sauberen Torabschluss erzielen zu können und mussten sich so unglücklich geschlagen geben.

„Die Mädels haben heute über weite Strecken einer wirklich guten Leistung gezeigt. Das war sowohl handballerisch als auch emotional eine ganz andere Nummer als in den letzten Wochen. Deshalb ist es natürlich umso mehr schade, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten. Trotz der Niederlage war das Spiel aber nochmal ein Lichtblick, auf dem wir aufbauen können. Wir haben jetzt noch drei Spiele, in denen wir nochmal zeigen wollen, was wir können und uns noch den ein oder anderen Punkt schnappen wollen“, resümiert SG-Trainer Rüdiger Lydorf nach dem Spiel. 

Weiter geht es für die SG-Handballerinnen am Sonntag auswärts beim TV Merchweiler.

Es spielten:

Clara Drumm und Leonie Hoffmann im Tor

Vera Jänicke 3, Lea Bullacher 5, Ella Hartfelder 8/5, Katrin Hoffmann 3, Milla Hoffmann, Lejla Carkadzija, Anna Sommer 3, Teresa Wenzel, Celine Jag, Charlotte Krauß

Siebenmeter: 6/8, 3/3  Zeitstrafen: 0/1 

Schiedsrichter: Gilcher/ Christmann

 

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