Die Handballfrauen der SG Zweibrücken empfangen am Sonntag die HSG Fraulautern/ Überherrn zum zweiten Heimspiel der Oberligasaison 2024/25. Nachdem die Fraulauterner Falken letztes Jahr um den Klassenerhalt in der Oberliga Saar kämpften, haben sie sich für diese Saison höhere Ziele gesetzt. Mit den Wechseln von Annika Birringer und Eva Menzerath zum HSV Merzig/ Hilbringen mussten sie zwar zwei schwerwiegende Abgänge verkraften, haben der Mannschaft aber durch einen Trainerwechsel auch einen neuen Impuls gegeben. Der neue Trainer Andrej Grenz, setzte auf einen frühen Vorbereitungsstart, um sein Team bestmöglich auf die neue Runde vorzubereiten und taktisch neu einzustellen.
Mit der HG Saarlouis und der HSG Marpingen/ Alsweiler hatte Fraulautern allerdings alles andere als ein leichtes Auftaktprogramm. Nach einem spannenden Spiel gegen die HG Saarlouis in dem die Falkinnen erst in den Schlussminuten die Partie aus den Händen gaben, folgte eine deutliche Niederlage gegen Marpingen. Vergangene Woche konnten sie aber gleich Wiedergutmachung betreiben und gegen die Regionalligareserve der HSG Saarbrücken den ersten Sieg einfahren. Somit haben sie aktuell genau wie die Frauen der SG Zweibrücken 2:4 Punkte.
Fraulautern verfügt über eine ausgeglichene Mannschaft, die von allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Mit ihrem Neuzugang Hannah Hurth konnten sie die letztjährige Toptorschützin des HC St. Johann in ihren Reihen begrüßen. Ihre guten Leistungen der vergangenen Saison bestätigte sie auch schon in ihrem neuen Team und stach beim ersten Sieg vergangenes Wochenende mit acht Treffern als beste Werferin heraus. Neben den anderen beiden Haupttorschützinnen Priscilla Junker und Celina Bettendorf gilt es vor allem ihre Kreise einzuengen.
Die Zweibrückerinnen wollen nach ihrer Niederlage bei der HSG Marpingen/ Alsweiler, zuhause Wiedergutmachung betreiben. Trotz einer starken Abwehrleistung war es wieder einmal der Beginn der zweiten Halbzeit, der den Rosenstädterinnen große Probleme verschaffte. Durch einen 0:6 Lauf innerhalb weniger Minuten gerieten die Löwinnen ähnlich wie bei der Niederlage in Birkenfeld in einen Rückstand, den sie nicht mehr aufholen konnten und mussten ohne Punkte im Gepäck nach Hause reisen.
“Wir sind bisher in allen Spielen nicht gut aus der Pause gekommen und haben es uns durch zu viele technische Fehler selbst schwer gemacht. Daran arbeiten wir weiter, um die nötige Konstanz und Souveränität zu bekommen. Wir wollen die positiven Sachen mitnehmen und an unseren Schwächen arbeiten, um am Sonntag den zweiten Heimsieg einzufahren”, fokussiert sich SG-Trainer Rüdiger Lydorf vor allem auf die weitere Entwicklung seines jungen Teams.
Aktuell stehen die Löwinnen mit einem Sieg und zwei Niederlagen im Tabellenmittelfeld. Daher wollen sie im kommenden Heimspiel auf jeden Fall einen Sieg einfahren um den Anschluss an die vordere Gruppe der Tabelle nicht zu verlieren. Mit Marpingen, Saarlouis, Oberthal und Merzig stehen aktuell noch vier Teams ohne Verlustpunkte da. Ihnen gilt es trotz der beiden bisherigen Niederlagen auf den Fersen zu bleiben.
Für dieses Vorhaben muss Rüdiger Lydorf am Sonntag neben den beiden Langzeitverletzten Celine Jag und Lea Edrich auf Torhüterin Christina Grünewald verzichten.
Anpfiff ist am Sonntag um 16 Uhr in der Westpfalzhalle in Zweibrücken.