Erstes Heimspiel und Saisoneröffnung

Am Samstagabend empfangen die Zweibrücker Löwen die HSG Rhein-Nahe Bingen zu ihrem ersten Heimspiel am zweiten Spieltag. Die Rheinhessen gehörten in den vergangenen Jahren zu den Topmannschaften der Liga und waren stets im oberen Tabellendrittel zu finden. Aufgrund personeller Veränderungen und ihrer kurzfristigen Spielabsage am ersten Spieltag sind sie jedoch schwer einzuschätzen. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Westpfalzhalle. 

Ursprünglich hätte die HSG Rhein-Nahe Bingen mit einem Topspiel gegen die HSG Kastellaun/Simmern in die Saison starten sollen. Da der Gegner jedoch um eine Spielverlegung bat, hatten die Blau-Gelben spielfrei. Dadurch fällt es schwer zu sagen, wie sich die Änderungen im Kader zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison auswirken werden. „Bingen ist im Moment die große Unbekannte. Wichtige Spieler haben aufgehört oder man hat sich von ihnen getrennt. Wir wissen nicht so genau, wo wir da dran sind”, sagt Löwentrainer Martin Schwarzwald. Markus Herberg, der in seine neunte Spielzeit als HSG-Trainer geht, glaubt, dass es eine harte Saison für seine Mannschaft werden wird. Einerseits ist die Liga seiner Ansicht nach stärker als in der vergangenen Saison, andererseits war die Vorbereitung schwierig, da nur selten in voller Besetzung trainiert werden konnte. Und doch scheint dies seine Truppe nur bedingt gebremst zu haben, denn in der Vorbereitung wurde keines der Testspiele gegen einen Oberligisten oder Regionalligisten verloren. Mit Markus Sieben hat Herberg zudem seinen Wunschspieler bekommen. „Ihr System hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel verändert, weswegen wir ungefähr ableiten können, was uns erwartet. Wir schauen aber in erster Linie auf unsere Leistung”, so Schwarzwald. 

Diese war am ersten Spieltag in Eppelborn zwar gar nicht schlecht, aber noch nicht ganz das, was man sich erhofft hatte. Die Zweibrücker spielten auswärts bei den HF Illtal 27:27 (14:16). Nach der Partie war man nur bedingt zufrieden, auch wenn das Unentschieden erst wenige Sekunden vor dem Ende noch erreicht wurde. Zuvor hatten die Zweibrücker Löwen die Partie aber über weite Strecken im Griff und führten teilweise mit vier Treffern. „In Illtal haben wir viel Gutes gesehen, aber auch ein paar Dinge, die wir noch verbessern müssen. Stand jetzt sind wir gut beraten, auf uns selbst zu schauen und unsere eigenen Baustellen nach und nach aufzulösen”, so Schwarzwald. 

Der Rahmen für das erste Heimspiel könnte nicht besser sein, denn es wird einiges geboten. Nach der Partie werden die letztjährigen Meistermannschaft der Junglöwen geehrt. Im Anschluss findet die Saisoneröffnungsfeier im Zelt hinter der Halle statt.

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