Budenheim kann die Löwen nicht stoppen – siebter Sieg in Folge

Die Handballer der SG Zweibrücken feiern den siebten Sieg in Folge und schlagen die Sportfreunde Budenheim zuhause verdient mit 29:26 (11:13). Nach einem Pausenrückstand drehen die Löwen in der zweiten Halbzeit auf und gehen früh mit vier Toren in Führung. Die Gäste hielten dagegen und versuchten alles, um das Spiel noch zu drehen, doch die Rosenstädter ließen sich nicht mehr von ihrem Weg abbringen und feierten am Ende einen verdienten Sieg. Bester Werfer war einmal mehr Nils Wöschler mit sieben Treffern, davon ein Siebenmeter.

„Heute ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen, denn ich bin mit viel Respekt ins Spiel gegangen. Aber die Jungs haben es wieder super gemacht“, freute sich SG-Trainer Marek Galla nach dem Spiel. Der ehemalige slowakische Profi nutzte das spielfreie Wochenende für eine kleine Teambuilding-Maßnahme. In der Woche davor und danach habe man sich intensiv auf die Sportfreunde Budenheim vorbereitet und gestern Abend den verdienten Lohn eingefahren. Die Mentalität der Mannschaft sei der Schlüssel zum Erfolg. „Die Jungs zeichnen sich dadurch aus, dass sie nie aufgeben und sich nie hängen lassen. Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir als Mannschaft kompakt stehen und jeder seinen Teil zum Erfolg des Teams beiträgt“, so Galla, der gegen Budenheim kurzfristig auf Kreisläufer Fabian Abel verzichten musste.

Das Spiel begann sehr temporeich und beide Mannschaften zeigten guten Handball. Nach etwas mehr als neun Minuten stand es bereits 6:6 und man konnte kaum glauben, dass hier der Sechste gegen den Siebten der Regionalliga Südwest auf dem Feld stand. Danach nahm das Tempo etwas ab und die Fehler häuften sich auf beiden Seiten. Dennoch blieb das Spiel auf einem guten Niveau, was auch an den beiden guten Torhütern lag, die einige starke Paraden zeigten. Insgesamt wurden beide Abwehrreihen in dieser Phase immer stärker und jedes Tor musste hart erarbeitet werden. Bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit blieb es eng (10:10, 24.), ehe sich die Gäste mit zwei Treffern in Folge erstmals auf zwei Tore absetzen konnten (10:12, 26.). Zur Halbzeit führten sie mit 11:13.

Nach der Halbzeitpause, die Galla ausgiebig nutzte, um seine Jungs neu einzustellen, legten die Löwen los wie die Feuerwehr. Keine fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Kapitän Philipp Hammann seine Mannschaft mit 15:13 in Führung brachte. Auch wenn die Gäste aus Rheinhessen nach Treffern der beiden guten Stefan Corazolla und Max Panther zum 15:15 (37.) ausgleichen konnten, blieben die Hausherren hochkonzentriert und zielstrebig. Vor allem Nils Wöschler, der in der ersten Halbzeit noch nicht so richtig in Tritt gekommen war, zog nun in gewohnter Manier die Fäden und war als Vollstrecker und Ballverteiler einer der entscheidenden Akteure in der zweiten Halbzeit. Der ebenfalls stark aufspielende Stephan Jahn erzielte in der 41. Minute die erste Vier-Tore-Führung für die Rosenstädter (19:15, 41.). Patrick Hess, mit zehn Treffern bester Werfer der Partie, und Stefan Corazolla verkürzten zwar auf 19:17 (43.), doch die Löwen zeigten sich unbeeindruckt, auch weil der gute Norman Dentzer im SG-Tor nun einige Wurfversuche der Sportfreunde stark entschärfen konnte. So erspielten sich die Zweibrücker wieder einen beruhigenden Vorsprung, den sie bis zum 28:24 (55.) verteidigten. Die Gäste versuchten bis dahin wirklich alles, um die Partie noch einmal zu drehen. Weder die Umstellung der Abwehr von 6:0 auf 3:2:1, noch mehrfache Torhüterwechsel sollten am Spielausgang etwas ändern. Am Ende feierten die Hausherren einen verdienten 29:26 Heimerfolg und den siebten Sieg in Folge.

Nächste Woche reisen die Zweibrücker nach Saulheim, mit denen sie aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen haben. Im November unterlagen die Löwen zu Hause mit 24:26 und wollen es diesmal besser machen.

Für die SG Zweibrücken spielten:

Norman Dentzer (1-60, 12 Paraden), Damian Zajac (bei einem Siebenmeter, den er hielt) im Tor

Nils Wöschler 7/1, Stephan Jahn 5, Philipp Hammann 4/2, Joshua Eberhard 4, Nico Graeber 3, Tim Eisel 2, Maximilian Kroner 2, Nico Becker 1, Martin Leufke 1, Samuel Reitz

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